BARS-User-Group-Treffen 2009
Autor: Thomas Köhler veröffentlicht am 26.01.2009Das nächste Treffen der BARS-User findet am 19./20. März 2009 in Paderborn statt.
Eingeladen sind hierfür alle Kunden, die das Produktes BARS (Bilanzanalyse und Reporting System) im Produktionseinsatz haben. Ziel der Veranstaltung ist die Kontaktpflege sowie die Abstimmung der fachlichen Weiterentwicklung und der Roadmap des Produktes BARS. Einen großen Stellenwert werden dabei insbesondere die Beiträgen über fachliche, projektgetriebene Weiterentwicklungen unserer Kunden einnehmen - ein Erfahrungsaustausch aus der Praxis für die Praxis.
Unwort des Jahres 2008
Autor: Thomas Köhler veröffentlicht am 20.01.2009Nachdem bei der Wahl zum Wort des Jahres schon Begriffe aus dem Finanzsektor in Rangliste in den führenden Positionen wiederzufinden waren (siehe S&N-Blog-Eintrag), ist bei der 18. Wahl zum Unwort des Jahres die Formulierung "notleidende Banken" gewählt worden.
Der Begriff stelle "das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf", begründete der Jury-Sprecher die Wahl des Gremiums.
Kennen Sie das Unternehmensregister?
Autor: Claus Hoffmann veröffentlicht am 12.01.2009Seit 01.01.2007, also gut zwei Jahren gibt es in Deutschland das Unternehmensregister, kurz UReg genannt.
Alle Jahresabschlüsse, die in Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister einzureichen sind, kann jeder, der einen Internet-Zugang besitzt, seither kostenlos unter www.unternehmensregister.de einsehen.
Diese Webseite ist nicht nur, weil Sie von der S&N AG erstellt und betreut wird, einen Besuch wert. Mit aktuell über 1.200.000 Jahresabschlüssen gibt es hier wahrscheinlich den umfangreichsten, gratis verfügbaren Pool an Unternehmensdaten in der Bundesrepublik.
Mit einfachen Recherchen kann man sich schnell ein detailliertes Bild von allen Großunternehmen und fast allen KMU´s in Deutschland machen.
Ich nutze diesen Datenpool sehr oft, um mir ein erstes Bild von Lieferanten oder auch von potentiellen Mitbewerbern zu machen. Probieren Sie es doch einfach mal aus.
EBICS feiert ersten Geburtstag
Autor: Thomas Köhler veröffentlicht am 01.01.2009Mit der Einführung von EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard) wurde die Anforderung der deutschen Kreditwirtschaft nach Internet-basierten Lösungen im Electronic Banking erfüllt. Die bankseitige Verpflichtung zur Unterstützung von EBICS jährt sich nun zum ersten Mal.
Insbesondere FTAM mit ISDN als Trägerprotokoll konnte den Anforderungen moderner IT nicht mehr gerecht werden. Deshalb wurde die Basis des Vorläufers BCS (Banking Communication Standard) mit der Einführung von EBICS durch zeitgemäße Internet-Standards ersetzt (die bankseitige Verpflichtung zur Unterstützung des Vorgängerstandards FTAM entfällt zum 31. Dezember 2010). Darüber hinaus liegen weitere Vorteile des EBICS-Standard in der Nutzung eines modernes Schlüsselmanagement und der verteilten, elektronischen Unterschrift (VEU). Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist das Datenformat der Transaktionen: bei EBICS besteht jeder Request bzw. Response aus einem Auftrag analog der definierten Auftragsarten und einem XML-Umschlag. Kernstück der Transaktionen bleiben die bankfachlichen DTA- oder SWIFT-Formate - diese sind aber um XML-Strukturen ergänzt worden. Ausnahme bilden die Nachrichten, die im Rahmen der Initialisierung, der verteilten Elektronischen Unterschrift und der Vorabprüfungen ausgetauscht werden.
EBICS ist im Markt inzwischen etabliert und hat in der aktuellen Version 2.4 gute Chancen, der europäische Zahlungsverkehrsstandard im Firmenkundengeschäft zu werden. Der neue Standard erfordert auf Kunden- und Institutsseite geringe Migrationsaufwände und Prozessanpassungen. Interessant wird die Antwort auf die Frage werden, wie sich eine absehbare Übernahme des Standards durch Frankreich auf die weitere Verbreitung innerhalb der Europäischen Union auswirkt.
Insofern bleibt die weitere Entwicklung des EBICS bis zum Anzünden der zweiten Geburtstagskerze spannend...
IT-Trends für das Jahr 2009
Autor: Carsten Butzbach veröffentlicht am 30.12.2008Wie jedes Jahr stellt sich nun auch zu Beginn des Jahres 2009 die Frage, wohin geht die IT in 2009.
Das Thema Green-IT, welches in 2008 vorwiegend das Top-Thema war, wird im Jahr 2009 nicht mehr die gleiche dominierende Rolle einnehmen. Es zeichnet sich vielmehr ein verstärktes Interesse zu den bereits bekannten Themen Virtualisierung und Cloud Computing ab. Gerade in der aktuellen Phase der wirtschaftlichen Rezession sind Technologien gefragt, die maßgeblich Einfluss auf den Betrieb und Wachstum in den Unternehmen haben.
In den letzen Jahren beschäftigten sich die Unternehmen vorwiegend damit, die zentralen Serverkapazitäten zu virtualisieren. Aktuell sind die Desktops im Focus und zunehmend werden auch Speicherkapazitäten dynamisch durch Virtualisierung verwaltet.
Für mittelständige Unternehmen wird das Cloud Computing immer interessanter, da für ein kleines Geld leicht skalierbare Systeme realisierbar werden. Auch die neue Generation der Blade Technologie sind dafür ausgelegt, die Rechnerkapazitäten dynamisch dem aktuellen Bedarf anzupassen. Die IT-Systeme können dadurch effizienter betrieben und überflüssige Rechenkapazitäten werden reduziert.
Vielen Unternehmen haben bereits zahlreiche Anwendung in Richtung Web-orientierte Architekturen migriert. Diese Topologie spricht für eine agile und skalierbare Plattform, über die Services der Unternehmen im Intranet zur Verfügung gestellt werden. Die Technik ist bereits bei vielen Unternehmen im Einsatz und wird sich auch im kommenden Jahr weiter verbreiten.
Gestern Quick-Wins, morgen Mashups: kleine Webanwendungen werden immer stärker auf Unternehmensportalen zum Einsatz kommen. Die Unternehmen sind dadurch in der Lage, schnell und einfach neue Applikationen ihren Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Aufwendige Software Roll-Outs entfallen dadurch und die Anwendung kann schneller die Geschäftsprozesse unterstützen.
Ein weiterer Trend wird auch in Richtung spezialisierter Systeme gehen. Diese Lösungen werden für spezielle Anforderungen erstellt, man wird sich dabei oft bei Standardlösungen bedienen, die dann auf die jeweiligen Unternehmensanforderungen und –prozesse angepasst werden. Beispiele dafür sind z.B. Rating- und Analysesysteme oder Business-Intelligence (BI) Systeme für neue gesetzliche Regularien und Vorgaben.
Gerade durch die aktuelle Finanzkrise ist auch der Einsatz von modernen BI-Lösungen unabdingbar, um die Performance von Unternehmen durch schnellere und qualitativ hochwertigere Entscheidungen zu unterstützen.
Auch wenn sich die Energiepreise aktuell am Markt kurzfristig erholt haben, werden auch im Jahr 2009 Maßnahmen getroffen werden, um die Kosten für die IT-Infrastruktur, sowohl Server- als auch Clientseitig, zu reduzieren.
