Archiv für: Januar 2009
Kunden und Märkte erfordern neue Konzepte
Autor: Sarah Midderhoff veröffentlicht am 28.01.2009Sowohl Kunden als auch ganze Märkte sind angesichts der aktuellen Entwicklungen verunsicherter denn je. Bewährte Konzepte verlieren immer stärker ihre Wirkung und führen zu der Notwendigkeit einer neuen Herangehensweise.
Im Mittelpunkt einer angepassten Kundenstrategie steht das Vertrauen des Kunden in das leistende Unternehmen und seine Produkte. Zum einem spielen hier aussagekräftige Referenzen und zum anderem die Standardisierung von Dienstleistungen eine wichtige Rolle. Besonders IT-Dienstleistungen, wie z.B. Consulting, vermitteln dem Kunden das Gefühl sowohl Zeit- als auch Kostenaufwände für solche Projekte selbst nicht abschätzen zu können. An diesem Punkt kann die Standardisierung von IT-Dienstleistungen gezielt zum Abbau dieser Hemmnisse eingesetzt werden. Consulting-Pakete mit Festpreis, festgelegtem Umfang und einem definierten Endergebnis machen Risiken überschaubar und tragen zu einem Vertrauensaufbau bei. Gleichzeitig muss das Angebot flexibel bleiben und zu jeder Zeit die Kundenbedürfnisse in den Fokus stellen. Die IT-Branche ist unter den gegebenen Umständen angehalten sich auf die eigenen Unternehmensstärken zu konzentrieren, fernab von immer neuen Schlagwort-Kreationen.
Doch neben den negativen Folgen der aktuellen Turbulenzen, die zweifellos Alle betreffen werden, bietet sich auch die Chance durch Investitionen in die Zukunft aus der Krise gestärkt hervorzugehen.
BARS-User-Group-Treffen 2009
Autor: Thomas Köhler veröffentlicht am 26.01.2009Das nächste Treffen der BARS-User findet am 19./20. März 2009 in Paderborn statt.
Eingeladen sind hierfür alle Kunden, die das Produktes BARS (Bilanzanalyse und Reporting System) im Produktionseinsatz haben. Ziel der Veranstaltung ist die Kontaktpflege sowie die Abstimmung der fachlichen Weiterentwicklung und der Roadmap des Produktes BARS. Einen großen Stellenwert werden dabei insbesondere die Beiträgen über fachliche, projektgetriebene Weiterentwicklungen unserer Kunden einnehmen - ein Erfahrungsaustausch aus der Praxis für die Praxis.
Unwort des Jahres 2008
Autor: Thomas Köhler veröffentlicht am 20.01.2009Nachdem bei der Wahl zum Wort des Jahres schon Begriffe aus dem Finanzsektor in Rangliste in den führenden Positionen wiederzufinden waren (siehe S&N-Blog-Eintrag), ist bei der 18. Wahl zum Unwort des Jahres die Formulierung "notleidende Banken" gewählt worden.
Der Begriff stelle "das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf", begründete der Jury-Sprecher die Wahl des Gremiums.
Kennen Sie das Unternehmensregister?
Autor: Claus Hoffmann veröffentlicht am 12.01.2009Seit 01.01.2007, also gut zwei Jahren gibt es in Deutschland das Unternehmensregister, kurz UReg genannt.
Alle Jahresabschlüsse, die in Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister einzureichen sind, kann jeder, der einen Internet-Zugang besitzt, seither kostenlos unter www.unternehmensregister.de einsehen.
Diese Webseite ist nicht nur, weil Sie von der S&N AG erstellt und betreut wird, einen Besuch wert. Mit aktuell über 1.200.000 Jahresabschlüssen gibt es hier wahrscheinlich den umfangreichsten, gratis verfügbaren Pool an Unternehmensdaten in der Bundesrepublik.
Mit einfachen Recherchen kann man sich schnell ein detailliertes Bild von allen Großunternehmen und fast allen KMU´s in Deutschland machen.
Ich nutze diesen Datenpool sehr oft, um mir ein erstes Bild von Lieferanten oder auch von potentiellen Mitbewerbern zu machen. Probieren Sie es doch einfach mal aus.
EBICS feiert ersten Geburtstag
Autor: Thomas Köhler veröffentlicht am 01.01.2009Mit der Einführung von EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard) wurde die Anforderung der deutschen Kreditwirtschaft nach Internet-basierten Lösungen im Electronic Banking erfüllt. Die bankseitige Verpflichtung zur Unterstützung von EBICS jährt sich nun zum ersten Mal.
Insbesondere FTAM mit ISDN als Trägerprotokoll konnte den Anforderungen moderner IT nicht mehr gerecht werden. Deshalb wurde die Basis des Vorläufers BCS (Banking Communication Standard) mit der Einführung von EBICS durch zeitgemäße Internet-Standards ersetzt (die bankseitige Verpflichtung zur Unterstützung des Vorgängerstandards FTAM entfällt zum 31. Dezember 2010). Darüber hinaus liegen weitere Vorteile des EBICS-Standard in der Nutzung eines modernes Schlüsselmanagement und der verteilten, elektronischen Unterschrift (VEU). Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist das Datenformat der Transaktionen: bei EBICS besteht jeder Request bzw. Response aus einem Auftrag analog der definierten Auftragsarten und einem XML-Umschlag. Kernstück der Transaktionen bleiben die bankfachlichen DTA- oder SWIFT-Formate - diese sind aber um XML-Strukturen ergänzt worden. Ausnahme bilden die Nachrichten, die im Rahmen der Initialisierung, der verteilten Elektronischen Unterschrift und der Vorabprüfungen ausgetauscht werden.
EBICS ist im Markt inzwischen etabliert und hat in der aktuellen Version 2.4 gute Chancen, der europäische Zahlungsverkehrsstandard im Firmenkundengeschäft zu werden. Der neue Standard erfordert auf Kunden- und Institutsseite geringe Migrationsaufwände und Prozessanpassungen. Interessant wird die Antwort auf die Frage werden, wie sich eine absehbare Übernahme des Standards durch Frankreich auf die weitere Verbreitung innerhalb der Europäischen Union auswirkt.
Insofern bleibt die weitere Entwicklung des EBICS bis zum Anzünden der zweiten Geburtstagskerze spannend...
